Bernd Strauch | Ergänztes und neu sortiertes Dialektwörterbuch
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Landesgeschichte

In Jütland markiert der 55. Breitengrad auf dem Festland nahezu die südliche Abgrenzung der Nordgermanen zu den Nordsee-Germanen in der Zeit vor dem Abzug der ingwäonischen Angeln nach Britannien im 5. Jahrhundert.

Die Burgunder der Nibelungensage, die in und um Worms siedelten, bestanden als Volksstamm in Burgund weiter. Mit der Zeit gingen diese Ostgermanen wie auch die Westgoten Aquitaniens in der französischen Bevölkerung auf.

Germanische Stämme zogen nicht nur nach West- und Südeuropa. Zwischen Ostsee und Schwarzem Meer siedelten nordgermanische Waräger am Handels­weg nach Byzanz. Nowgorod und Kiew brachten im 9. Jahrhundert die Staats­bildung der Rus zustande, unter deren Macht alle Ostslawen vereinigt waren.

Nordgermanische Wikinger landeten im 9. Jahrhundert in Britannien und in der Normandie. Dabei entstand in England eine ausgeprägte dänische Besiedlung (Danelag) zwischen der Watling Street und der Nordsee. Die dänische Sprache beeinflusste nachhaltig das Altenglische in der Zeit vor der Eroberung durch die französisierten Normannen (1066).

Wenn historisch von Sachsen die Rede ist, betrifft es den schon im Mittelalter bestehenden Großstamm der Sachsen Norddeutschlands. In der Neuzeit ver­lagerte sich die südliche Abgrenzung des Niederdeutschen an der mittleren Elbe nach Norden. Der heutige Landes­name bezeichnet die Obersachsen im ostmitteldeutschen Sprachraum.


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